Praxistest: Nikon D750 + Zeiss Milvus 2.0/100M

Praxistest: Nikon D750 +  Zeiss Milvus 2.0/100M

Zeiss Milvus 100mm
Seit eh und je stehen die Produkte aus dem Hause Zeiss für die Erfüllung allerhöchster Standards im Auge des Qualitätsbewusstseins. So konnte sich Zeiss schon in den Zeiten der analogen Fotografie auf dem hart umkämpften internationalen Markt behaupten. Mit einzigartigen Designs, innovativen Produkten und höchster Qualität gelang es dem deutschen Unternehmen, auf dem Markt festen Fuß zu fassen und sich das Klientel der Fotografen zu sichern, die auf langlebige Produkte vertrauen möchten – Made in Germany. Mit dem Milvus 100mm-Makroobjektiv erweitert Zeiss sein Produktportfolio um eine weitere vergütete Linse, die dem professionellen Anspruch zu 100% erfüllt. Wie gut sich die Optik im alltäglichen Gebrauch in Verbindung mit Nikons D750 schlägt, zeigt der folgende Praxisbericht.

In dem Praxistest: Nikon D750 + Nikkor AF-S 28-300mm 3.5-5.6 G ED VR sind wir auf die Nikon D750 bereits näher eingegangen.

Ein haptisches Erlebnis auf höchstem Niveau – Design & Verarbeitung
Beeindruckend ausbalanciert und gewichtig erscheint das Makroobjektiv, wenn es das erste Mal der hochwertig wirkenden Umverpackung entnommen wird. Das komplett aus Metall gefertigte Gehäuse vermittelt sofort einen wertigen Eindruck und weiß zu gefallen. Zeiss selbst spricht von einem „haptischen Erlebnis“ und trifft mit dieser lyrisch-anmutenden Bezeichnung eine der Kernkompetenzen des Objektivs, das nicht nur mit hoher optischer Qualität sondern auch mit langlebiger Güte überzeugt. Die einzigartige Formgebung und das schlichte Design gehen miteinander einher und gestalten so den täglichen Arbeitsalltag mit dem Objektiv entscheidend ergonomisch mit, denn auch längere Sessions übersteht die Optik problemlos – ohne das Gefühl der Anstrengung zu hinterlassen. Gerade in Verbindung mit dem handlichen Body der Nikon D750 ergibt sich so ein ausbalanciertes und wetterfestes Duo, das zu gefallen weiß.

Optische Güte – mit Handarbeit ans Ziel der Verkaufslisten
Herzstück des Objektives sind die 9 Linsen, die in 8 Gruppen für gestochen scharfe Bilder sorgen sollen. Eine Linse aus vergütetem Sonderglas sorgt dank der anomalen Teildispersion für ausgeglichene Bildergebnisse über den gesamten Fokus- und Abbildungsbereich. Dem abschließenden Frontelement wurde in der Projektierung die obligatorische Anti-Reflex-Beschichtung aus eigenem Hause zuerkannt, die störende Sunflares vermeidet und so das Objektiv auch in schwierigen Situationen zu einem treuen Begleiter macht. Eine Optimierung der einzelnen Linsenränder sorgt überdies für die Vermeidung weiterer Verzeichnungen und Bildfehler, sodass sich die Bilder auch „Out of Cam“ schon druckreif beweisen können.

Makro für alle - auch für Profis
Diese hohe optische Güte sorgt neben der herausragenden Verarbeitung für ein Produkt, das auch dem zukünftigen Markt der Fotografie gewachsen ist und so selbst an Vollformatsensoren mit teilweise bis zu 50 Megapixeln gewohnte Qualität souverän abliefert. Selbst der steigende Dynamikumfang neuerer Kameras und der Verzicht des Tiefpassfilters lassen das Objektiv kalt, sodass eine Investition in selbiges mehr als lohnenswert erscheint, zumal der manuelle Fokus des Objektivs ein weiteres Kaufargument darstellt. Letzterer erfreut sowohl Video- als auch Fotografen, die großen Einfluss auf die Bildwirkung und damit auf das letztendliche Ergebnis nehmen wollen. Dank der übersichtlichen Fokusskala behält man auch ohne Blick in den Sucher den Überblick, der breite und weitläufige Fokusring sorgt für einen perfekt sitzenden Fokus und damit für perfekte Resultate. Die Offenblende von 2.0 sorgt für ein harmonisches Bokeh, während die 100mm Brennweite Abstand zum Model oder Objekt wahren und gleichzeitg einen natürlichen Look erzeugen.

Fazit:
Die Kombination aus der Nikon D750 mit dem Zeiss Milvus 100mm ist perfekt geeignet für Nah-und Makroaufnahmen. Die unglaubliche Bildschärfe und das schöne Bokeh sprechen für sich.

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