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Fotografieren mit der Spiegelreflexkamera: So gelingt der Einstieg

Welche Spiegelreflexkamera ist die Richtige? Wie lerne ich, mit ihr umzugehen?

Wenn Sie das Fotografieren lieben, werden Sie eher früher als später vor diesen Fragen stehen. Wir bringen Fokus in die Informationsflut und unterstützen Sie beim Umstieg von Kompakt- auf Spiegelreflexkamera.


Welche Spiegelreflexkamera nutze ich als Anfänger?

Was bietet Ihnen eine Spiegelreflexkamera im Vergleich zur Kompaktkamera? Sie können Ihre Leidenschaft für fantastische Fotos richtig ausleben. Denn: Spiegelreflexkameras besitzen unzählige Einstellmöglichkeiten. Dazu können Sie unterschiedliche Objektive einsetzen oder im RAW-Format[1] fotografieren. Kurz gesagt: Sie können bessere Fotos machen.

Die richtige Spiegelreflexkamera zu finden, ist einfacher, als Sie denken.

Wenn Sie sich Ihre erste Spiegelreflexkamera kaufen wollen, empfehlen wir: Gehen Sie zum nächsten Foto-Fachhändler und lassen Sie sich ein paar Modelle zeigen. Nehmen Sie die Kameras in die Hand: Können Sie sie gut festhalten? Ist das Gewicht in Ordnung? Fühlen Sie sich mit der Menü-Führung wohl? Wenn Sie hier drei Mal Ja sagen, bewegen Sie sich schon in die passende Richtung. Im Bereich der modernen, digitalen Einsteigerkameras befinden sich viele Modelle auf dem gleichen Qualitätsniveau. Ihr Bauchgefühl ist entscheidender als technische Details.

Diese beiden Spiegelreflexkameras eignen sich beispielsweise für Einsteiger:

-     Wenig Gewicht, viel Kreativität: Die Canon EOS 250D macht den Umstieg von Kompakt- auf Spiegelreflexkamera leicht.

-     Optimale Ergonomie: Die Nikon D5600 unterstützt Sie, Ihre kreativen Träume zu verwirklichen.

Als leidenschaftliche Fachhändler für Foto- und Video-Kameras wissen wir: Eine gute Kamera allein macht noch nicht ein gutes Foto. Sie ist nur der Transporter für Ihre Kreativität. Ihr Wunschmotiv entsteht schon in Ihrem Kopf. Für bessere Fotos brauchen Sie neben einer Spiegelreflexkamera auch ausreichend Fotografie-Wissen.


Drei Tipps fürs Fotografieren mit einer Spiegelreflexkamera

Der Unterschied zwischen einem brauchbaren Bild und einem tollen Bild? Den macht der Fotograf, nicht die Kamera. Die beste Kamera bringt nichts, wenn Sie die Grundlagen der Fotografie nicht kennen.

Wir haben für Sie drei Tipps zusammengestellt, die Ihnen den Einstieg in die Fotografie mit einer Spiegelreflexkamera erleichtern: Wir starten mit elementaren Gestaltungsregeln und gehen über zu Einstellmöglichkeiten Ihrer Kamera.


Tipp 1: Definieren Sie das Hauptmotiv des Bildes.

Gute Fotos sind keine Wimmelbilder. Was wollen Sie mit dem Drücken des Auslösers festhalten? Was möchten Sie mit dem Bild aussagen? Ein Betrachter sollte die Botschaft Ihres Fotos auf den ersten Blick erkennen. Denken Sie über Ihr Ziel nach, bevor Sie das Bild schießen. Das hilft Ihnen, den Fokus auf das wichtigste Element des Bildes zu legen. Gehen Sie lieber ins Detail als dem Betrachter zu viel auf einmal zu zeigen.

Tipp 2: Die Drittelregel hilft Ihnen bei der Bildgestaltung.

Die Dritt-Regel
Die Drittregel

Schauen Sie sich das Bild an: Merken Sie, wie Ihr Blick von einem Strandkorb mehr angezogen wird als von anderen? Bauen Sie das Bild so auf, dass Betrachtende Ihr Hauptmotiv schnell erfassen können. Das perfekte Hilfsmittel hierfür ist die Drittelregel. Stellen Sie sich ein Gitter aus neun gleich großen Teilen auf dem Bild vor: Ziehen Sie dafür zwei waagerechte und zwei senkrechte Linien. Richten Sie Ihre Kamera so aus, dass das Hauptmotiv auf einem der vier Schnittpunkte oder längs einer Linie liegt. Die Drittelregel macht aus einer Knipserei stimmige, spannende Bilder.

Hinweis: Digitale Spiegelreflexkameras (und einige Smartphones) besitzen ein zu- und abschaltbares Gitternetz, das im Sucher oder auf dem Display auftaucht.

Tipp 3: Trauen Sie sich an den manuellen Modus heran.
Fotografie-Anfänger zögern oft, Ihre neue Spiegelreflexkamera im manuellen Modus zu nutzen. Im Automatikmodus haben Sie es leicht, weil die Kamera fast alles alleine macht. Sie haben jedoch kaum Kontrolle über das Ergebnis: Wie soll die Lichtstimmung sein? Wie verschwommen soll der Hintergrund sein? Im manuellen Modus können Sie der Kamera ganz genau sagen, wie Sie sich Ihr Bild vorstellen. Das sorgt für bessere Bildqualität. Finden Sie heraus, welche Einstellmöglichkeiten Ihre Kamera bietet und bringen Sie Ihre Fotos auf die nächste Stufe. Wenn Sie lernen möchten, im manuellen Modus zu fotografieren, beschäftigen Sie sich zunächst mit diesen drei Einstellungen:

1. Blende
Der Wert wird mit f/X angegeben. Der Begriff bezeichnet die Öffnung im Objektiv. Über die Blende können Sie beeinflussen, wie viel Licht durch das Objektiv auf den Bildsensor fällt. Es gilt: Je kleiner Sie den Blendenwert einstellen, desto weiter ist sie geöffnet.
Wenn Sie die Objektivöffnung verändern, können Sie mit der Schärfentiefe spielen und der Betrachterin sagen, wohin Sie schauen soll. Möchten Sie einen verschwommenen Hintergrund haben, also eine geringe Schärfentiefe? Öffnen Sie dafür die Blende weiter (=geringere Blendenzahl).
Ist Ihnen ein Foto zu dunkel geraten? Öffnen Sie die Blende bei schlechten Lichtverhältnissen weiter: Dann fällt mehr Licht auf den Sensor, was für ein helleres Bild sorgt.

2. Belichtungszeit
Diese Zeit wird in Sekunden angegeben, z. B.: 1/30 s. Die Belichtungszeit bestimmt, wie lange der Verschluss geöffnet ist, das heißt wie lange Licht auf den Sensor fällt.
Bei schlechten Lichtverhältnissen hellt eine lange Belichtungszeit das Foto auf. Es gilt: Je länger Licht auf den Sensor fällt, desto heller wird das Foto.
Nutzen Sie die Belichtungszeit als gestalterisches Mittel: Wenn Sie ein Handballspiel mit gestochen scharfen Fotos festhalten möchten, arbeiten Sie mit einer möglichst kurzen Belichtungszeit. So können Sie die entscheidende Bewegung einfrieren. Nutzen Sie ein Stativ oder legen Sie die Kamera auf einen geraden Untergrund. Bei einer langen Belichtungszeit reicht schon eine leichte Berührung der Kamera, um das Foto zu verwackeln.
Auch der umgekehrte Effekt ist manchmal gewollt: Verwischungen. Dafür brauchen Sie eine längere Belichtungszeit.
Beachten Sie: 1/30 s (ein Dreißigstel) ist länger als 1/200 s (ein Zweihundertstel).

3. ISO
Die Abkürzung für „International Standard Organization“ gibt an, wie empfindlich der Film oder Bildsensor auf das einfallende Licht reagiert. Wenn Sie analog fotografieren, finden Sie den Wert auf der jeweiligen Filmdose: 200, 400 etc. Fotografien Sie mit einer digitalen Spiegelreflexkamera, können Sie die Lichtempfindlichkeit des Bildsensors für jedes Foto manuell einstellen.
Was bringt Ihnen ISO? Bei sehr guten Lichtverhältnissen erhalten Sie mit einem niedrigen ISO-Wert tolle Fotos. Für sonniges Tageslicht etwa sollte ein Wert von 100 bis 200 ausreichen. Bei Sonnenschein darf der Bildsensor nicht zu zimperlich sein, sonst erhalten Sie ein überbelichtetes Bild. Befinden Sie sich hingegen in einem Raum, in den nicht genug Licht fällt, muss der Sensor lichtempfindlicher sein. Sie sollten den Wert also etwas hochdrehen. Doch: Höhere ISO-Werte erhöhen auch das Bildrauschen. Das meint keine Geräusche, sondern eine starke Körnung. Das Bild sieht verpixelt aus.

Wir fassen zusammen: Mit der Blende steuern Sie, wie viel Licht auf den Bildsensor fällt. Mit der Belichtungszeit regeln Sie, wie lange dieses Licht auf den Sensor fällt. Der ISO-Wert bezeichnet die Lichtempfindlichkeit. Wo Sie die Parameter einstellen können, hängt vom Hersteller und Modell Ihrer Kamera ab. Ihr Fachhändler hilft Ihnen mit Freude weiter. Oder Sie werfen einen Blick in die Bedienungsanleitung.


Das waren jetzt viele Informationen auf einmal. Nur Mut. Nehmen Sie Ihre Kamera in die Hand und gehen Sie auf Übungstour: Experimentieren Sie mit den verschiedenen Einstellmöglichkeiten. Schnell werden Sie ein Gefühl für die richtigen Werte haben und den manuellen Modus Ihrer Spiegelreflexkamera lieben.

Ein letzter Tipp zum Abschluss: Wenn Sie eine Spiegelreflexkamera mit Live-View besitzen, können Sie die Anpassung von Blende, ISO und Co direkt auf dem Display sehen.



[1] RAW-Format meint, dass die Kamera das Foto mit allen Bildinformationen und vollkommen unbearbeitet, also roh, speichert. Dadurch können Sie das Bild im Nachhinein selbst ohne Qualitätsverluste bearbeiten (Kontrast, Belichtungskorrektur etc.).

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