Praxistest: Panasonic Lumix DMC-FZ300 + Dörr Video Slider VS-300

Praxistest: Panasonic Lumix DMC-FZ300 + Dörr Video Slider VS-300

Panasonics Antwort für Abenteurer und Liebhaber des leichten Gepäcks
Reisen, Wanderungen und Erkundungstouren durch die verschiedensten Landschaften, die Mutter Natur zu bieten hat, bringen vor allem eines mit: Atemberaubende Fotomotive. Doch damit einhergehend, verzichtet man nur ungerne auf das komplette Fotografie-Equipment. Weitwinkel, Makroobjektiv und auch der Telebereich möchte abgedeckt werden. So sammeln sich schnell einige Kilo an, die zusätzlich zum Wanderrucksack bewegt werden möchten. Und auch bei Erkundungstouren durch monumentale Städte oder auch die nahegelegene Innenstadt ergibt sich eine ähnliche abwechslungsreiche Situation, die nur schwer mit Systemkamera oder DSLR abgedeckt werden kann. Und all jene, die schon öfter vor einem solchen Problem standen, richtet sich die Bridgekamera Lumix DMC-FZ300 von Panasonic. Wie sie sich mit allerlei nützlichen Features im Alltag schlägt und inwiefern auch der Video Slider VS-300 interessant erscheint, zeigt der folgende Praxistest-Bericht.

Design, Verarbeitung und Haptik
Das geringe Gewicht einer Bridgekamera ist Alleinstellungsmerkmal und in allererster Linie Kaufgrund. Und genau da setzt die FZ300 an und überzeugt mit einem überaus handlichen Packmaß und kompaktem Design, dass nur selten bei einer Kamera anzutreffen ist, die einen Brennweitenbereich zwischen 25 und 600mm (äquivalent zum Kleinbildformat) abdeckt. Die Kamera vermittelt einen robusten und gleichzeitig wertigen Eindruck, der Authentizität ausstrahlt. Doch bei aller Kompaktheit hat Panasonic dennoch keine Abstriche in Sachen Flexibilität und Robustheit gemacht, denn auch extreme Bedingungen können der Bridgekamera aus Japan keinen Schaden zufügen – Der Spritzwasserschutz hält Staub und Regen problemlos ab und auch Einstellräder und Scharniere sind abgedichtet. Im Gegensatz zu der Konkurrenz kann Panasonic dennoch mit einem verbauten Schwenkdisplay punkten, das normalerweise der Robustheit weichen muss. So sind auch Überkopf-Aufnahmen oder niedrige Perspektiven problemlos möglich – Egal ob im Dschungel, der Wüste oder in unseren Breiten.

Bildqualität – 12 Megapixel und dennoch topmodern?
Zugegeben: Wenn man die Spezifikationen des Sensors erstmalig betrachtet, ist man alles andere als erstaunt oder überzeugt, denn 12 Megapixel scheinen in der heutigen Zeit schon arg wenig, doch der erste Eindruck trügt. Denn für Ausdrucke im A3-Format reichen auch diese vollkommen aus, zumal meist eh nur selten Bilder in einem solch großen Format ausbelichten lässt. Hinzu kommt die positive Eigenschaft der Rauscharmut, denn dank der reduzierten Megapixelanzahl tritt Rauschen erst deutlich später auf, sodass auch dunkle Situationen, die dem Dynamikumfang einiges abverlangen, keine Herausforderung darstellen. Und notfalls lassen sich Rauschen und Bildschärfe auch noch nachträglich in beispielsweise  Camera RAW oder Lightroom korrigieren, sodass hier kein Problem besteht.

Features, Brennweite und 4k Video und Foto
Wie bereits erwähnt, macht vor allem der große Brennweitenbereich (25-600mm Zoom) der Kamera die selbige zu einem alltagstauglichen Begleiter oder auch zu einem guten Backup für lange Fototouren, wenn die Kamera nicht ohnehin als Primär-Kamera eingeplant ist. Dabei überzeugt das Fotowunder aus dem Hause Panasonics vor allem mit der Offenblende von f 2.8 – und zwar durchgängig über den gesamten Bereich. Das macht die Kamera nicht nur für Low-Light-Situationen interessant sondern prädestiniert sie auch zum offenblendigen Filmen. Hierzu steht zum ohnehin schon sehr guten Full HD mit ganzen 50 Vollbildern pro Sekunde auch das moderne 4k zur Verfügung, welches mit immerhin 30 Bildern pro Sekunde fast einen cinematischen Look erreicht. Hierzu bietet sich vor allem der in der Einleitung erwähnte Slider an, welcher flüssige Kamerafahrten und Schwenks sowie Übersichtsaufnahmen realisiert. So ersteht ein perfektes Kinoerlebnis. Mit der Möglichkeit, aus 4k-Aufnahmen einzelne Bilder als Fotosequenz zu extrahieren, entgehen auch die schnellsten und kostbarsten Momente nicht der Kamera. In Verbindungen mit 3 verschiedenen Modi und mit dem 5-Achsen-Bildstabilisator ergibt sich so ein perfektes Rundumpaket für Videografen, die auf der Suche nach einer kompakten Kamera sind. Der schnelle Autofokus und die Serienbildgeschwindigkeit mit bis zu 12 Bildern pro Sekunde runden die Kamera gelungen ab, sodass perfekten Ergebnissen nichts mehr im Wege steht. Selbige lassen sich anschließen mit den Freunden und Verwandten dank integriertem WiFi schnell und einfach teilen.