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Vom Hobby zum Beruf: Das Fotografie Studium

Sie lieben es, Botschaften visuell auszudrücken? Sie experimentieren gerne mit verschiedenen Perspektiven und Bildmedien? Sie sind generell künstlerisch veranlagt? Dann könnte das Studium der Fotografie interessant für Sie sein. Machen Sie die Fotografie zu Ihrem Beruf.

Als Fachhändler für Fotokameras sind wir Experten für die Liebe zur Fotografie: Wir können es gut nachvollziehen, wenn Sie Ihre Leidenschaft zum Beruf machen möchten. Doch ein künstlerisch ausgerichtetes Studium stellt eine besondere Herausforderung dar. Von den Voraussetzungen über die Themen bis hin zu den beruflichen Perspektiven: Schauen Sie sich unseren Leitfaden an und erfahren Sie, was Sie für ein Fotografie-Studium mitbringen sollten.

 

Wissenswertes zum Fotografie-Studium

Ein Fotografie-Studium passt zu Ihnen, wenn …

Sie lesen diesen Artikel. Deswegen gehen wir einfach mal davon aus, dass Sie eine wichtige Voraussetzung schon mitbringen: die Leidenschaft für das Medium Foto. Darüber hinaus passt das Studium zu Ihnen, wenn Sie zwei Welten vereinen können, nämlich das Kreative und das Technische. Sie brauchen:

  • Sinn für Ästhetik,
  • Blick für Motive,
  • experimentelle Kreativität,
  • Technikverständnis,
  • vorausschauendes und konzeptionelles Denken.

Sind sie kreativ veranlagt? Wissen Sie, wann Sie den Auslöser betätigen sollen beziehungsweise wollen? Erzählen Sie mit Ihren Bildern gerne Geschichten? All das sind Interessen und Eigenschaften, die für die fotografische Arbeit nötig sind.

 

Welche Inhalte bietet der Studiengang Fotografie?

Die Inhalte des Studiums unterscheiden sich je nach Hochschule. Sie haben die Wahl zwischen verschiedenen Schwerpunkten: Manche Hochschule orientieren sich zum Beispiel in Richtung Fotojournalismus, andere eher in Richtung der experimentellen Kunst. Gemeinsam haben alle Studiengänge der Fotografie folgendes: die praktische Orientierung.

Das Studium findet nicht nur im Hörsaal, sondern auch im Fotostudio oder -labor statt. Diverse Exkursionen frischen den Lehrplan auf und vermitteln Ihnen inspirierende Impulse für Ihre künstlerische Laufbahn.

Das Studium beginnt meist mit den theoretischen Grundlagen: Sie beschäftigen sich mit der Geschichte der Fotografie im Kontext der Kunstgeschichte. Die Hochschule vermittelt Ihnen außerdem wichtige Gestaltungsregeln. Sie lernen verschiedene Fotografie-Genres kennen, beschäftigen sich mit Bildkomposition, Motivauswahl, Bildbearbeitung sowie dem Entwickeln einer eigenen Handschrift. Auch Wissen aus der Psychologie kommt zum Einsatz: Sie erfahren, welche Medien welche Emotionen auslösen.

 

Übersicht möglicher Themen im Fotografie-Studium

Die Liste der Gebiete, die Sie im Studium lernen können, ist lang. Unsere Auswahl versammelt die Gängigsten:

  • fotografisches Sehen
  • Bildkomposition
  • Lichtgestaltung
  • Bildjournalismus
  • Ausstellungsmanagement
  • Werbefotografie
  • Typografie
  • digitale Praxis
  • künstlerische Fotografie
  • analoge und digitale Techniken
  • Dokumentarfotografie

Gekrönt werden die Lehrveranstaltungen mit vielen Praxisprojekten und zusätzlichen interdisziplinären Modulen, etwa aus dem Bereich Schnitt.

Sie sehen: Ein Studium der Fotografie begleitet Sie von der ersten Motividee bis zur Vermarktung Ihrer Werke. Das Ziel des Lehrplans: Ihnen umfassendes Wissen im Bereich der Fotografie vermitteln, sodass Sie vielfältige berufliche Möglichkeiten haben (Mehr zum Berufseinstieg nach dem Fotografie-Studium erfahren Sie weiter unten).

 

Diese Voraussetzungen müssen Sie für die Bewerbung erfüllen

In der Regel müssen Sie bei Ihrer Bewerbung zum Fotografie-Studium die Allgemeine Hochschulreife oder die Fachhochschulreife nachweisen. Auch wenn Sie eine Berufsausbildung absolviert und danach mehrere Jahre in Ihrem Beruf gearbeitet haben, können Sie eine Zulassung erlangen.

Wie in den meisten Studiengängen im Bereich der bildenden Kunst, gibt es für Fotografie nur wenige Studienplätze. Um eine Zulassungsbeschränkung mittels NC (Numerus clausus) brauchen Sie sich keine Gedanken machen. Denn: Die Hochschule oder Akademie möchte Ihre künstlerische Eignung feststellen. Das funktioniert nicht über Ihre Noten. Stattdessen reichen Sie mit Ihrer Studienbewerbung eine Mappe mit Arbeitsproben ein. Manche Hochschulen möchten außerdem einen Nachweis über ein Berufs-Praktikum sehen.

Ein paar Hinweise zur Mappe: Für die meisten praktisch und künstlerisch angelegten Studiengänge müssen BewerberInnen Arbeitsproben einreichen. Die Hochschulen begutachten anhand dieser das Talent und die Kreativität. Sie schauen auch, wie formbar der Bewerber oder die Bewerberin noch ist: Ihren künstlerischen Stil sollen sie schließlich erst im Studium entwickeln. BewerberInnen, die schon Experten in Ihrem Gebiet sind, brauchen keinen Studienplatz mehr.

Hilfreiche Infos zu Format und Gestaltung der Mappe erhalten Sie direkt bei der Hochschule. Viele bieten auch Mappenkurse oder Mappenberatungen an.

Von der Mappe bis zum Bewerbungsgespräch: Informieren Sie sich rechtzeitig, welche Voraussetzungen für Ihre Wunsch-Hochschule gelten. Dann haben Sie genügend Zeit zur Vorbereitung.

 

An diesen Hochschulen können Sie Fotografie studieren

Den Studiengang werden Sie – aufgrund seiner starken Praxisorientierung – eher nicht an Universitäten finden. Fotografie gehört zu den bildenden Künsten. Diese studieren Sie an Fachhochschulen oder Kunstakademien.

Für ein erfolgreich abgeschlossenes Studium ist die Wahl der passenden Hochschule wichtig. Durchdenken Sie Ihre Entscheidung gut. Unterschiedliche Faktoren können ausschlaggebend sein: Möchten oder können Sie für Ihr Studium umziehen? Wo fühlen Sie sich wohler, an einer Fachhochschule oder an einer Kunstakademie? Welche thematischen Schwerpunkte soll der Studiengang bieten? Möchten Sie ein Semester im Ausland studieren? Welche Finanzierungsmöglichkeiten haben Sie?

An folgenden Hochschulen können Sie sich für ein Fotografie-Studium bewerben. Die Liste stellt eine erste Inspiration dar; Sie werden sicher noch weitere Angebote finden.

  • University of Applied Sciences Europe (Hamburg und Berlin): Photography
  • Hochschule für Grafik und Buchkunst (Leipzig): Fotografie
  • Hochschule für bildende Künste (Hamburg): Studienschwerpunkt Grafik / Typografie / Fotografie
  • Folkwang Universität der Künste (Essen): Fotografie
  • Hochschule Hannover: Fotojournalismus und Dokumentarfotografie
  • Akademie der bildenden Künste (München): Fotografie

 


Sie haben erfolgreich Fotografie studiert: Und nun?

Berufliche Perspektiven für AbsolventInnen eines Fotografie-Studiums

Welche Berufe fallen Ihnen ein? Die Klassiker sind: selbstständiger Fotograf, Bildredakteurin oder Pressefotograf.

Mit einem Abschluss in Fotografie haben Sie aber noch mehr Perspektiven. Schauen Sie sich unsere Auswahl an möglichen Berufen an:

  • Kurator in einem Museum für Fotografie
  • Art Buyer in einer Werbeagentur
  • Werbefotografin (Mode, Food, Produkte, Industrie …)
  • Dokumentarfotograf
  • Fotokünstlerin
  • Eventfotograf

Viele AbsolventInnen arbeiten freiberuflich. Feste Stellen in Unternehmen sind rar gesät. Mit etwas Glück können Sie hier angestellt arbeiten:

  • Werbeagentur
  • Fotostudio
  • Designbüro
  • Kulturamt
  • Museum
  • Multimedia-Unternehmen
  • Zeitschriften-Verlag

Egal, welchen Weg Sie wählen möchten: Machen Sie sich darauf gefasst, dass das Feld der Mitbewerber groß ist. Und es wächst: Dank Smartphone-Fotografie und Onlinekursen war es selten so leicht, sich – ohne Studium – als Fotograf ein Standbein aufzubauen. Auch der Fokus der Anforderungen verschiebt sich: Früher war einwandfreie Technik wichtig. Heute legen Kunden viel mehr Wert darauf, welche Botschaften Ihre Fotos vermitteln, welche Gefühle sie erzählen.

Starke Konkurrenz und verschobener Fokus: Das sorgt dafür, dass Sie für einen erfolgreichen Berufseinstieg als Fotografin neben Fachwissen auch folgendes mitbringen müssen: ein konkretes Alleinstellungsmerkmal, die Fähigkeit zur Selbstorganisation sowie viel Übung im Netzwerken.

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